Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung verurteilt.

Das Amtsgericht Tiergarten hat Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 80 Tagessätzen zu je 250 Euro verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass nicht nur keine Vergewaltigung stattgefunden haben konnte, sondern auch, dass Frau Lohfink wider besseren Wissens ihre beiden Geschlechtspartner einer rechtswidrigen Tat – hier einer Vergewaltigung – verdächtigte.

Staatsanwältin Gögge erklärte hierzu: “Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt.” Insbesondere wies sie darauf hin, dass Lohfink nach der angeblichen Vergewaltigung eine weitere Nacht mit einem ihrer angeblichen Peiniger verbracht habe. Zudem habe sie in der ersten Strafanzeige aufgrund der unberechtigten Videoveröffentlichungen noch von einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gesprochen.

Auch zur Behauptung von Frau Lohfink, man habe ihr KO-Tropfen verabreicht fand der gerichtliche bestellte Sachverständige deutliche Worte:

Es sei ausgeschlossen, dass man ihr KO-Tropfen verabreicht habe.
Lohfink habe getanzt, geraucht, sich artikuliert und sei wach und orientiert gewesen.
Im Zuge dessen wurde auch bekannt, dass Frau Lohfink zum fraglichen Zeitpunkt Pizza bestellt und mit ihrer Managerin telefoniert hatte.

Lohfink erklärte hingegen in ihrem Schlussplädoyer sie sei keine Pornodarstellerin, keine Hure oder Schlampe. Sie überlege nun Abitur zu machen und zu studieren.

All dies half ihr jedoch nicht mehr. Richterin Ebner erklärte, was man sehe, sei nicht jedermans Geschmack. Aber nirgendwo sei zu sehen, dass Frau Lohfink sich nicht wohlfühlt.
Frau Lohfink habe bewusst wahrheitswidrig ein angebliches Verbrechen angezeigt und sei dementsprechend zu verurteilen.

Fazit

Das Bedauerliche am Fall Lohfink ist, dass sie zwar nun zur Zahlung von 20.000 Euro verurteilt wurde, ihre dadurch erlangte Publicity aber maßgeblich dazu beigetragen hat, dass sie im Dschungelcamp ein Salär von 125.000 € erhalten wird.

Noch Bedauerlicher ist, dass sich Politiker von der SPD wie Justizminister Heiko Maas und Familienministerien Schwesig sich von einer mediengeilen Selbstinszeniererin und Falschbeschuldigerin vor den Karren haben spannen lassen und aus purem Populismus für eine wirkungslose Gesetzesnovelle im Sexualstrafrecht gesorgt haben, die mehr Verunsicherung bringen wird als zuvor.